Routing: Warnungen nötig?

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Gast

Routing: Warnungen nötig?

Beitrag von Gast » Fr Jan 11, 2019 10:28 pm

[Skinfaxi schrieb am 13.03.18 06:56]
Hej,
Ich benutze den Hoifmaker (also das Routing) gerne, bei der
Ergebnissdarstellung habe ich noch Wünsche...

Um sinnvollen Reittour zusammenzustellen ist es sehr oft notwendig,
waldwirtschaftlich Erschliessungswege mit einander zu verbinden, in dem man
kurze Strecken durch den Wald mehr oder weniger "Frei" überwindet. Ich halte
solche "Wege" für eine wichtige Information und nehme sie in den OSM
Datenbestand auf und versuche sie insbesobdere mit dem "Visibilty" tag zu
beschreiben, wenn es zumindestens irgendwelche sichtbaren Spuren in der Natur
gibt.

Und das zweite Tag, das ich für sehr gut halte sind die "horse_scale" tags,
die ich recht restriktiv verwende. Setze ich ein schwierig an den Weg, ist er
auch schwierig.

Beim Routenplanen fällt mir nun auf, dass für mich diese beiden Variablen
wichtig sind, ich sie allerdings nur schwer herausfiltern kann....

Und ich bin mir sicher, dass man die Bedarfsliste erweitern kann.

Ein "perfekter" Lösungsansatz wäre es natürlich, wenn man bei der grafischen
Darstellung Wege mit "Besonderheiten" andersfarbig darstellen könnte (zB leicht
orange statt blau) auf dem spezifischen Wegstück. Wobei ich mir vorstellen
kann, dass das technisch kaum umzusetzen ist.

Ein möglicher Kompromiss wäre es, Textwarnungen auszugeben, wie das ofta
gemacht wird, wenn Autorouten Fähren oder Mautstrecken enthalten.

Also Typ "Die Route enthält Strecken, die schwer erkennbar sind".....
Gast

Re: Routing: Warnungen nötig?

Beitrag von Gast » Fr Jan 11, 2019 10:28 pm

[Nop schrieb am 13.03.18 08:42]
Hallo

Skinfaxi:Um sinnvollen Reittour zusammenzustellen ist es sehr oft notwendig,
waldwirtschaftlich Erschliessungswege mit einander zu verbinden, in dem man
kurze Strecken durch den Wald mehr oder weniger "Frei" überwindet. Ich halte
solche "Wege" für eine wichtige Information und nehme sie in den OSM
Datenbestand auf und versuche sie insbesobdere mit dem "Visibilty" tag zu
beschreiben, wenn es zumindestens irgendwelche sichtbaren Spuren in der Natur
gibt.

Solche improvisierten Strecken mußt Du Dir im Routeneditor nach dem Übernehmen
der automatischen Punkte von Hand zusammenklicken.

Ein Router kann von Natur aus nicht über nicht vorhandene Verbindungen routen.
In Deutschland herrscht Wegepflicht. D.h. ein Stück "frei" durch den Wald zu
verbinden ist hier klar gesetzeswidrig. Und ziemlich asozial weil man damit
intoleranten Leuten einen berechtigten Grund gibt, den örtlichen Reitern Ärger
zu machen. Von daher würde ich sowas in einer Routingengine auf keinen Fall
unterstützen - selbst wenn es technisch möglich wäre.

Skinfaxi:Ein "perfekter" Lösungsansatz wäre es natürlich, wenn man bei der
grafischen Darstellung Wege mit "Besonderheiten" andersfarbig darstellen könnte
(zB leicht orange statt blau) auf dem spezifischen Wegstück. Wobei ich mir
vorstellen kann, dass das technisch kaum umzusetzen ist.

Die Wege werden bereits markiert und mit grünen, gelben, schwarzen und roten
Querstrichen "durchgestrichen". Das ist relativ schwach, aber sollte eigentlich
erkennbar sein. An den Wegfarben kann ich nichts drehen, die Farbunterschiede
wären zu gering und nicht mehr eindeutig erkennbar.

Über zusätzliche Informationen - in meinem Fall zur Wegebeschaffenheit und
Galoppstrecken - die nach dem Routen auf der Karte darzustellen wären, habe ich
mir schon mal Gedanken gemacht. Die Mechanismen dafür waren aber in Graphhopper
erst in der Entstehung.

Das Problem dabei ist, daß die interessantesten Hinweise zu Strecken gehören,
die nicht auf der Route liegen. Denn er arbeitet ja um die Problemstellen herum
und meisten will ich verstehen, warum er einen bestimmten Weg nicht genommen
hat, obwohl er sich auf den ersten Blick angeboten hätte. Da helfen Infos zur
Route dann leider nichts.

bye, Nop


Zuletzt bearbeitet am 13.03.18 08:46
Gast

Re: Routing: Warnungen nötig?

Beitrag von Gast » Fr Jan 11, 2019 10:28 pm

[Skinfaxi schrieb am 14.03.18 15:52]
Hej Nop,
Jaklar, trage ich überhaupt keinen Weg ein, kann man darüber auch nicht
routen. Und die soziale Problematik ist mir durchaus bewusst, weswegen ich beim
Eintragen restriktiv bin.

Letzlich ist mein Problem einfach: Muss ich ein GPS mitnehmen oder nicht?

Jaklar stellt sich die Situation in Gegenden, in denen es als
gesellschaftliches Problem wahrgenommen wird, dass Steige und Wege zuwachsen
und man dagegen was tun sollte ganz anders dar, als in Gegenden wo man
permanent schauen muss, dass der Wald durch ein zuviel an Nutzung keinen
Schaden nimmt.

Wenn ich Dich richtig interpretiete hast Du die Grundannahme "schlecht
sichtbare Wege sind deswegen schlecht sichtbare, weil man in Grunde sie nicht
benutzten soll" - die ich Fürteinige Gebiete teile. Hier ist die Situation aber
eher "eine Schranke, die verhindert dass der HolzLKW in die falsche Richtung
abtransportiert ist teuer. Also lassen wir lieber eine 50 Meter Lücke in
Waldweg".

Für mich ist nur Schade daran, dass ich dann die sorgsam zusammengetragenen
Informationen nicht in Der Auswertung berücksichtigen kann...


Zuletzt bearbeitet am 14.03.18 15:56
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